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Buch
Günter Neuwirth: Erdenkinder
Günter Neuwirth: Erdenkinder
Christina Kayserlings 1. Fall
Kriminalroman
Hardcover mit Schutzumschlag
Molden Verlag, 264 Seiten, ISBN 978-3-85485-307-7

Klappentext

Staub zu Staub, Erde zu Erde? Aber muss man das gleich so wörtlich nehmen? Das geht auch für Öko-Freaks zu weit.

Der verwitwete Großbauer Josef Lehner gestattet der Öko-Kommune „Erdenkinder“ auf seinem Grundstück ein Jurtendorf zu errichten. Die Erdenkinder protestieren vor dem benachbarten Kohlekraftwerk Dürnfeld gegen den Klimawandel und praktizieren durch ein Leben ohne Strom und Erdöl einen alternativen Lebensweg fernab der Ressourcenverschwendung. Nach Josef Lehners Plänen entsteht eine auf den Prinzipien der Permakultur beruhende blühende Landwirtschaft. Doch dann wird Josef Lehner mit Fingerhut vergiftet.

Christina Kayserling vom Kriminalreferat Steyr und der patente Landpolizist Raimund Brandstätter werden beauftragt, das mysteriöse Ableben des Bauern zu untersuchen. Sie tauchen in die Lebenswelt von schrulligen Ökojüngern, streitbaren Dorfbewohnern und urbanen Aussteigern auf der Flucht vor dem Burnout, sowie in das konfliktbeladene Familienleben Josef Lehners. Die Ermittlungen führen Christina an die sozialen Bruchlinien zwischen bedenkenlosem Hochverbrauch und radikaler Nachhaltigkeit.


Meinungen

NACHHALTIGKEIT ZÄHLT.
Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird die Erde bald zu klein sein, um uns Hochverbraucher zu sättigen. Diese Botschaft ist nicht neu, aber in einen Krimi verpackt klingt sie doch noch einmal anders, so als hätte Günter Neuwirth ein Sachbuch geschrieben. Und so ist die Rahmenhandlung von "Erdenkinder" - in einer Kommune, die gegen ein Kohlekraftwerk demonstriert, wird der öko-alternative Grundbesitzer, der sie beherbergt, ermordet, und es wimmelt vor Motiven tatsächlich nur die Fassung für einen spannenden Vortrag zum Thema Nachhaltigkeit. Es wird nicht nur ein Mord nach allen Regeln der Kriminalistik aufgeklärt, sondern der Leser erfährt auch einiges über Permakultur und ökologische Landwirtschaft. Ein Krimi mit Mehrwert.
Mathias Ziegler, Wiener Zeitung, Jänner 2013


"Gegen ein Kraftwerk demonstrierende Ökos erhalten von Großbauer Lehner aus Sympathie ein Grundstück zum Bio-Landbau. Der stirbt eines Tages an Gift. Stecken da gierige Erben dahinter, Manager der Dreckschleuder, Provinzpolitiker oder ein Öko?, fragt sich die Ermittlerin aus Steyr. Starkes Debüt!"
Erich Demmer, VORMagazin, August 2012


Ein feiner Lesestoff der leisen Töne und wohl bedachten Worte – aber “Erdenkinder” ist super spannend zugleich.
Überhaupt werden die Akteure wunderbar von Günter Neuwirth beschrieben, wie die reizbaren Dörfler mit ihren Zwistigkeiten.
Claudia Keikus, Berliner Kurier Weblog,Juli 2012


"Der erste Fall für Polizistin Christina Kayserling liest sich spannend, die Handlung ist schlüssig, die Beschreibungen der Ökokommune sind interessant. Auch das Thema Burn-out wird aufgegriffen. Man hat definitiv schon schlechtere Österreich-Krimis gelesen."
Die Presse, Juli 2012


"Christina Kayserling von der Kripo Steyr wühlt sich mit ihrem behäbigen Kollegen Brandstätter von der örtlichen Polizei durch Verdächtigungen, falsche Fährten und Intrigen, dass es eine Freude ist. So soll ein Krimi sein. Wir Leser werden nicht nur in die Geschichte hineingezogen, so dass wir es kaum erwarten können, die Seite umzublättern, wir erfahren etwas über das Leben da draußen, über das Denken und Fühlen der Menschen und in diesem Fall so einiges über Permakultur und wie es sich anfühlt, sich im eisigen Bachwasser zu waschen.
Günter Neuwirths Roman ist ein Lichtblick in der österreichischen Literaturlandschaft. Ein Roman, der das Prädikat literarischer Krimi wahrhaftig verdient. Unterhaltung auf hohem Niveau."
Wilhelm Kuehs, Blogspot


Neben der Krimihandlung nach altbewährtem Whodunit-Prinzip trägt 'Erdenkinder' Züge eines Aussteigerromans und erreicht in der gelungenen Verflechtung dieser beider Stränge einen erstaunlich hohen Weltgehalt. Bestechend die ebenso kenntnisreiche wie lebendige Schilderung der alternativen Landwirtschaft und der Gedanken dahinter, aber auch des Dorfmilieus mit seinen mitunter sperrigen Charakteren. Spannung, gesellschaftliche Brisanz, dazu immer wieder humorvolle und sprachlich glänzende Passagen ' der Autor verfügt sowohl über die Zutaten als auch das Rezept für gehobene Unterhaltung. Ein nachhaltiges Lektüreerlebnis für ökobewusste Krimifreunde.
User mangold, Amazon - Kundenrezension

"Ein ungewöhnlicher Schauplatz, ungewöhnliche Charaktere und eine spannende Geschichte, was will man mehr. Man merkt, dass der Autor weiß, wovon er schreibt, und, besonders wohltuend, er kommt ohne Sprachexperimente aus. Ein richtiger Krimi, und nicht nur für den Urlaub interessant."
Userin Mimi, Amazon - Kundenrezension


"Die handelnden Personen entsteigen dem Krimi als dreidimensionale Personen. Christine Kayserling ist eine sympathische Frau, die durch das Fehlen krimitypisch oft überzeichneter Ermittlermacken besticht. Das macht ihre Ermittlerfigur so authentisch. Günter Neuwirth lässt Christine in klassischer Manier das Motiv des Täters suchen und ihn unter einer Reihe von Verdächtigen finden. Jeder Schritt, jeder Gedanke, jeder Beweggrund ist für den Leser anhand der Logik nachzeichenbar. Und damit in Genuss für ihn."
Userin Lienz auf Lovelybooks




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